Verpackungsdruck und industrieller Druck sind die Zukunft!

Druckguru Andy Tribute sieht die Zukunft des Drucks in den Möglichkeiten für Inkjet-Technologien im Verpackungssektor und im industriellen Bereich. Kurz nach der Drupa im letzten Jahr erklärt er: "In diesen Bereichen gibt es großes Potential für Inkjet-Technologie. Beide werden qualitativ immer besser. Dies sind die Märkte, die den Druck vorantreiben werden. Es lohnt sich, zumindest einiges an geistigem Eigentum im industriellen Bereich zu besitzen."

Ich bin seiner Meinung. Das Marktwachstum im Bereich digitaler Grafiken war ca. 2002 bis 2005 und darüber hinaus enorm. Doch die meisten Hersteller sind sich einig, dass dieser Markt heute gereift ist. Einige würden sogar sagen, dass er stagniert. Im Sign & Graphics Sektor hat der große Umbruch von analog zu digital stattgefunden. Der Markt wird sich wahrscheinlich in den nächsten 1 bis 2 Jahren einpendeln. Die Hersteller sehen, dass Ihre Verkaufszahlen nicht ansteigen und müssen so die nächsten Verkaufschancen identifizieren.

Inkjet-Technologie erschließt weiterhin immer interessantere Anwendungen. Fortgeschrittenes Druckkopfdesign etabliert den Inkjet-Druck verstärkt in industriellen Anwendungen und in der Fertigung, da der die Nachfrage nach hoher Qualität, hoher Produktivität und erhöhter Zuverlässigkeit in fortgeschrittenen technologischen Anwendungen erfüllen kann. Dazu kommt, dass Tinten und flüssige Chemikalien immer ausgeklügelter und komplexer, aber auch haltbarer und flexibler sind.

Zusammen mit den Entwicklungen im Softwarebereich, die die Integration in Produktionslinien, Produkterkennung und Druck auf kurvigen Oberflächen und Direktdruck vom Internet ermöglichen, macht das die Chancen und daraufhin die Einsatzmöglichkeiten von Inkjet wirklich interessant.

Worauf kann also gedruckt werden und wo liegen die neuen Möglichkeiten?

Vinyl, Papier und Pappe sind weithin bekannt. Aber auch industrielle Kunststoffe, Keramik, natürliche und synthetische Textilien etablieren sich immer mehr. Dazu kommt die steigende Nachfrage für architektonisches Glas, Automobilglas, Verpackung, Metall und gedruckte Elektronik.

Ich finde es sehr interessant, wer diejenigen sind, die diese Technologie verstehen möchten. Ich nahm vor einiger Zeit an einem Meeting mit führenden Druckeinkäufern von Unilever, Pepsi, Ferrero Rocher teil, die den Verpackungsdruck dieser großen FMCG-Firmen managen und kontrollieren. Die Teilnehmer sind mit Flexodruck vertraut, aber sie waren wirklich begeistert von den Möglichkeiten die digitaler Inkjet-Druck für Kleinserien, Versionierung, Veröffentlichung tagesaktueller Daten und Druck auf empfindliche Oberflächen bietet.

Laut Voraussagungen von PIRA zu digitalem Verpackungsdruck könnten ganze 8% aller Verpackungen bis 2016 digital gedruckt sein. Im Moment sind dies jedoch nur 8% von 8%, vermutlich, weil ein Verständnismangel seitens der Verpackungsindustrie herrscht, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt.

Also hängt es vielleicht von den Herstellern ab, den potentiellen Kunden nahe zu bringen, wie sie digitalen Inkjet-Druck einsetzen können? Ich denke, wir müssen hier "das Pferd zur Tränke führen".

Unsere neue Veranstaltung InPrint 2014 ist darauf ausgelegt, genau das zu tun, nämlich den modernsten Spezialdruck und die neuesten Fortschritte im industriellem Inkjet-Druck, 3D Druck und Rapid Prototyping zu zeigen und die Inkjet-Technologie einem ganzen neuen Anwenderkreis vorzustellen.

InPrint 2014 findet vom 08. – 10. April 2014 in Hannover statt, parallel zur Hannover Messe, der Weltleitmesse für Produktionstechnologie für Industrie und Fertigung. Damit bietet InPrint eine perfekte und einzigartige Plattform, um Hersteller, Entwickler, Druckereien der industriellen Druckproduktion und traditionelle Druckereien, die neue Einnahmequellen und Produktionsprozesse entwickeln möchten, zu treffen.

Sie ist nicht wie die vielen anderen Druck-Veranstaltungen in ganz Europa, sondern eine Veranstaltung für die Kunden der Zukunft. Sie ist dafür da, die Welt von morgen zu erfahren!